Freitag, 31. Oktober 2008

Gut essen und Grippe vergessen

Halli Hallo aus dem Lazarett...

Unsere komplette WG siecht vor sich hin und es wird nicht wirklich besser. Also zumindest bei mir macht sich die Krankheit eher breit als rar. Dafür bin ich aber auch extrem am Abgammeln.
Gestern hat Julian Pannekuchen gemacht und dabei ist Luis the happy pancake entstanden. Nachdem wir ihn umgedreht haben war er dann nicht mehr so glücklich... War sehr lecker ihn von seinem Leid zu erlösen.




Und wo wir grad beim Kochen sind, ich habe heute einen Super-Gratin gemacht. Der war wirklich saulecker. Zutaten:

Feta
Kräuterfrischkäse
anderer Schafskäse
Blaukäse
Paprika
Knoblauch
Zwiebeln
Krabben
Blumenkohl
Brokoli
Sahne
Milch
Eier

Was ihr davon in den Mixer werft könnt ihr euch selber aussuchen. Den Rest anbraten und ab in die Auflaufform...

Heute hat ja meine Krankheit glaub ich ihren Höhepunkt erreicht. Und das nicht ohne Grund. Ich konnte mir einfach nicht verkneifen gestern bei den Wellen wieder ne ganze Weile am Meer abzuhängen. Das sieht man schon daran, dass es dunkel wurde während ich da war. Aber zunächst hat sich Donostia nochmal richtig in Schale geworfen und einen Regenbogen angelegt. Nur für mich:


So, und jetzt ein paar nächtliche Blitz-Experimente:





Und zum Abschluss nochmal ohne Blitz:


Also, lasst es euch gutgehen,

Pascal.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

der monstermäßige megablogeintrag

So, jetzt kommts ganz Dicke. Viele viele Bilder.
Ich hab in den letzten Tagen einiges fotografiert. Am Wochenende war ich ja mit Petra unterwegs und die Bilder von Samstag sind ja auch im letzten Eintrag zu sehen. Wir haben glaubich das letzte Sommerwochenende genossen. Die Sonne schien und es war richtig schön warm. Und dann kam über Nacht der Winter. Und wir haben keine richtige Heizung. Und zack, ich bin krank. Nicht allzu schlimm aber doch nervig. Ihr müsst euch vorstellen, ich sitze hier grad im Wohnzimmer mit 2 dicksten Pullis, heissem Tee und einer Wärmflasche unter den Füßen. So lässt es sich dann doch aushalten. Ausserdem bebombe ich mich mit Vitamin C. Ich glaube es hilft.
Doch warum in der Gegenwart leiden, wenn man in der Vergangenheit schwelgen kann?

Also auffi gehts. Nachdem wir ja am Samstag die französische Küste nach surfbarem abgesucht hatten, sind wir am Sonntag zunächst gen Westen aufgebrochen. Erster Halt: Orio


Ein ganz kleiner Strand mit ganz grossen Wellen. Also zumindest zu groß für uns. Zurück am Auto bot sich uns dieser seltsame Anblick:

Ich habe die Vermutung es liegt an der Farbe meines Autos. Fliegen können anscheinend Scheisse nicht von Gold unterscheiden. Das traf mich hart. Aber Liebe ist Liebe. Und somit hab ich es dann schlussendlich als Kompliment aufgefasst.
Nach ungefähr 10 Kilometern waren dann auch alle Fliegen weggeblasen. Und wir waren am legendären Spot (für Sarah: Spot = Ort an dem surfbare Wellen brechen) Roca Puta angekommen. Und die steinige Hure ging ab. Es gab grad zudem einen Contest. Seht es euch an:

Suchbild: Wo ist mein Auto?


Turmspringen, schuldigung, nicht Surfen, es war ja Tumspringen



Ja, soviel dazu. Danach sind wir aber doch wieder nach Frankreich gefahren. Waren in Hendaye surfen, wo es so voll war wie noch gar überhaupt nie so lange ich denken kann. Wir haben eeeeeewig einen Parkplatz gesucht. Es lag einfach in der Luft, dass sich der Sommer an diesem Wochenende fulminant verabschiedete.
Dann haben wir uns noch ein wenig Saint-Jean de Luz angesehen. Das ist wirklich schnuckelig. Ich möchte es in zwei Bildern zusammenfassen:



Am Montag morgen war ich jedenfalls krank. Und seitdem bin ich latent ermattet und huste gerne mal schleimig vor mich hin. Die Nase läuft auch dann und wann. Aber trotzdem hab ich mir es nicht nehmen lassen rauszugehen und Fotos zu machen. Doch zunächst Tigre, unsere immer größer werdende total verrückte Katze. Sie hat Papageienqualitäten. Manchmal sitzt sie auf meiner Schulter und schaut mit mir zusammen Scrubs.



Und raus aus dem Haus. Hier seht ihr also die Wetterlage in Details und Panoramen.






















Gute Besserung,
Kalle.

Samstag, 25. Oktober 2008

Abenteuer der 26. Woche gipfeln vorerst in Frankreich

Vor Millionen von Jahren wuchsen einmal ein paar Bäume. Aber sie starben einen unbemerkten Tod und wurden Opfer der Kontinentaldrift. Tief unter der Erde verwandelten sie sich in schwarzes Gold. Und aufgrund verschiedenster Faktoren ist das mal wieder preiswert wie schon lange nicht mehr. Dieses zum Anlass nehmend sind Petra und ich heute nach Frankreich gefahren, ein bisschen uraltes Holz verbrennen. Und natürlich surfen. Heute kam ein fetter Swell rein und Zurriola war definitiv etwas überfordert damit. Deswegen gings einmal mehr nach Hendaye. Aber selbst dort wars so gross und Close-Out, dass ich mich entscheiden musste Weißwasser zu surfen.
Aber wo wir schonmal da waren dachten wir uns, lass ma Guethary auschecken. Vielleicht geht da was. Sogleich waren wir auf dem Sprung:


Und Tatsache, in Guethary ging einiges. Die folgende Serie zeigt das recht eindrucksvoll:



Dann sind wir noch nach Biarritz gefahren und verbotener Weise auf ein paar Felsen rumgeklettert, die wegen hoher Wellen eigentlich gesperrt waren. Das klingt jetzt wesentlich dramatischer als es war. Aber das Spektakel war grandios. Und mit diesem Bild verabschiede ich mich auch schon wieder (Macht das groß, lasst es auf euch wirken!! Herbst im Golf von Biskaya)...



Grüeziwohl,

Kalle.

Freitag, 24. Oktober 2008

noch mehr haarsträubende Abenteuer

Wow, ich sag einfach nur WOW! Das ist mal ein ordentlicher schöner Schreibtisch, was?


Ich bin ins Wohnzimmer umgezogen mit meiner Technik weil es auf die Dauer doch etwas anstrengend ist mit diesem Liegestuhl. Naja und jetzt sitze ich auf diesem Gesundheitshocker und tue was für meinen Rücken.
AUSSERDEM habe ich heut noch ein paar Fotos geschossen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:


Genau, im Baskenland sind wir nämlich und nirgends sonst.




Jaja klar... 1,5 Meter waren angesagt.









Und mit diesem Schwangeren-Yoga Bild entlasse ich euch ins Wochenende. Hasta pronto...

Abenteuer der 26. Woche darauffolgende Teile*/

Moin moin,

Wahnsinnige Dinge haben sich zugetragen. Zum Beispiel habe ich einen Brokoli Gratin gemacht. Das unschlagbar gute Rezept: Zwiebeln, Knoblauch und Paprika anbraten und dann in den Mixer zusammen mit Frischkäse, Milch und Feta werfen. Das ordentlich quirlen und ueber den Brokoli kippen. Dann da nochmal Feta drüberlegen und fertig is der Lack.
Desweiteren war ich zweimal surfen und es war nicht so gut. Es war saukalt und die Wellen durcheinander und hohl. Ausserdem hab ich mit meiner Leash gestern einen riesen Haufen Seetang gesammelt. Davor hab ich stundenlang an den Peine de los Vientos gesessen und den Wellen zugeschaut. Hmm... was ist noch passiert?... Hab ein lustiges Buch gelesen, das mir mein Vater mitgebracht hat. Es geht um einen Staatsanwalt der besoffen was angestellt hat, sich nicht mehr dran erinnert und genau in diesem Fall ermittelt bis er sich fast selber auf die Schliche kommt.
Dann werde ich voraussichtlich eine kleine Website für den Professor Kliq machen. Und im Gegenzug wird er mir Musik nach Bedarf komponieren. Ich kann euch nur nochmal dringend empfehlen seine Alben runterzuladen.
Und wo wir grad beim Thema Musik sind, ich war gestern zum ersten Mal im Bataplan. Das heisst zum ersten mal hier in ner Disse, vorher immer nur in Bars. Hier zwei top-quali fotos von meinem handy. Auf dem ich übrigens noch jede menge anderer fotos gefunden habe. Muss ich bei gelengenheit mal hochladen.




So und jetzt geh ich gleich mal ans meer die wellen abchecken.
Bis denne

Dienstag, 21. Oktober 2008

Abenteuer der 26ten Woche Teil 1

Das abenteuerlichste am heutigen Tage war der Wetterumschwung auf Herbst. Gestern abend noch wunderschöner Sonnenuntergang und warm, heute stürmisch und regnerisch und kalt. Ausserdem wird das ja echt saufrüh dunkel!!! Was soll denn das? Ich steh schon extra früh auf und geh früh ins Bett, aber trotzdem ist der Tag so kurz.
Ansonsten habe ich heute ein kleines Buch durchgelesen, zweimal das Auto umgeparkt, einmal das Surfen versucht aber relativ schnell wieder aufgegeben. Zu nass das Wasser und zu durcheinander die Wellen. Das hat man davon, wenn man die Leute neidisch machen will.

Ja und nun schau ich noch einen Film oder so. Schaumermal.

Zum Abschied noch die Sicht von unserem einen Balkon:




Nachtrag: Das Bad habe ich noch geputzt. Das wollen wir mal nicht unter die Wanne kehren.

Montag, 20. Oktober 2008

Neue Woche, neues Glück

So, mal kurz was um euch die Nase lang zu machen. Zurriola heute morgen:



So und jetzt starte ich in eine neue Woche voller spannender Abenteuer. Juchu...

Bis bald.

Freitag, 17. Oktober 2008

immer alle auf einmal

Ewig nix. Dann ganz viel. Ihr kennt das...
Aber ich MUSS euch das hier zeigen. Laut aufdrehen, das ist ein sooooo GEILES Lied. Und das Video ist auch absolut sehenswert. Leider kann ich es nicht einbetten:
http://www.youtube.com/watch?v=XVnRzEjpUmE
Die Lyrics sind auch fett.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

ha geil

habe eben herausgefunden, dass mein video auf der Startseite von 3sesenta.tv ist. Das ist DIE lokale Surfzeitschrift. Ich fühle mich sehr geehrt.

Kein Plan, wie lange es da steht, deswegen kann es sein, dass wenn ihr draufklickt es schon lange weg ist. Aber egal. Für den Moment isses sehr geil.

Der Blog ist tot, lang lebe der Blog.

Nein, nein, nein...

der Blog ist natürlich nicht tot. Er war nur etwas komatös in letzter Zeit. Ich hatte ja meinen letzten Arbeitstag und danach war ich sowas von beschäftigt, da kam ich nicht mehr zum schreiben. Oder ich war einfach nicht in Stimmung...
Wie dem auch sei, hier also alles kurz zusammengefasst und knackig bebildert. Wir waren jedenfalls zweimal beim Billabong Pro in Mundaka und haben uns weltklasse Surfer in weltklasse Bedingungen bei nicht weltklasse Wetter angeschaut. Entweder schien die Sonne und es war knallig warm, oder es hat geregnet und gewindet und war sackekalt. Das wechselte so ca. alle halbe Stunde. Haben es trotzdem genossen.




Auch in San Sebastian war das Wetter durchaus wechselhaft in der letzten Zeit. Aus diesem Grund sind wir das eine odere andere mal nach Zarautz gefahren um jedes mal festzustellen, dass da das Wetter genauso ist. Aber im Wasser wars manchmal leerer. Jedenfalls gibts nichts besseres als nach dem Surf auf der Bank einen heissen Tee und eine Stulle deutsches Brot zu essen. Ja, deutsches Brot! Ein Kulturgut, das dank Lidl für kurze Zeit seinen Weg bis ins Baskenland gefunden hat. Genauso wie Veltins in Dosen. Ein Hochgenuß!




Nun zu etwas völlig anderem. Hier seht ihr einen ersten Test des mysteriösen Projektes an dem ich arbeite. Es macht Licht und es ist bunt. Und es ist interaktiv.


Jetzt ein kleiner Zeitsprung. Letzten Donnerstag waren wir einmal mehr im Leize Gorria um etwas Live-Musik zu geniessen. Diesmal an der Bassgitarre: Natxo.
Nun, das erste Lied war musikalisch in etwa Beta-Rock-Hill der allerersten Stunde. Beim zweiten Lied waren die Instrumente schliesslich gestimmt.

Natxo

Hier zu sehen: Ich, Eva, Luis

Eva ist seit Anfang Oktober hier und hat Dianas Platz in VICOMTech übernommen. Und Diana ist weg. Einfach so. Weg. Hat sich gedacht, sie schreibt lieber ne Doktorarbeit in Heidelberg als unter Palmen zu liegen. Ja, wirklich schade aber mal ganz im Ernst, war die richtige Entscheidung. Und spätestens... äh... frühestens in 3 Jahren ist sie wieder hier oder sonstwo am Meer. War eine sehr schöne Zeit jedenfalls. Timo ist ja auch weg. Und Dominik, der alte Hirte ist auch weg. Krasse Sache. 3 meiner San Sebastian Helden haben also ein Loch hinterlassen, dass ich jetzt mit Arbeit füllen werde. Und um Arbeiten zu können braucht man natürlich eine gute Arbeitsumgebung. Und genau deshalb gewähre ich euch nun einen kleinen Einblick in unser Wohnzimmer, das ich etwas an mich gerissen habe. Also besser gesagt den Schreibtisch.


Und was wäre denn so ein schönes grosses Wohnzimmer ohne eine süße kleine Katze??? Also hier, ich darf vorstellen: Tigre! Tadaaa... unser Stubentigerchen.




Genug der Katzen. Katzen sind eh blöd, die sind ja wasserscheu. Und das ist angesichts der hier vorherrschenden Surfbedingungen nun wahrlich saudumm.



Ah ja mein Auto. Das ist doch auch immer wieder für eine kleine Geschichte gut. Auf der uns abgewandten Seite habe ich eine neue fette Beule. Irgendein Arsch hat mir meine Hintertür beim Parken demoliert. Wenn ihr also ein rotes Auto mit goldenen Lackresten an der Stoßstange seht, zerstecht ihm die Reifen!
Ausserdem ist es immer für eine Überraschung gut. Wenn man nämlich beim Rückbankumklappen zuerst die Sitzfläche hochklappt entsteht hinten eine ganz flache Fläche wo man auch drauf pennen kann. Zwar eher diagonal bei meiner Größe, aber immerhin. Bisher bin ich Trottel da nicht drauf gekommen, obwohl ich das ja von allen möglichen anderen Autos eigentlich kenne. Und so hab ich mich immer geärgert, dass die umgeklappte Rückbank so schräg nach vorne stand und nicht flach zu machen war.
Mann mann mann... ganz schön spannend was ich so alles erlebe...

Nicht spannend aber schön war der kurze Besuch von Marius und Jürgen. Haben sich auch schnell ans WG-Leben gewöhnt die beiden. Haben die Stadt und das Umland erkundet und wir hatten ne Menge Spass.

Marius mach Parcour


Marius surft besser als ich.


Aber kein Wunder bei so einem Lehrer...


Sooooooo..... nach so viel Blog habt ihr euch ein kleines Video redlich verdient. Habe ja etwas gefilmt beim Mundaka Pro. Aber echt nur ein klitzekleines bisschen. Aber es hat gereicht um ein kleines Filmchen draus zu machen:





Und damit verabschiede ich mich und wünsch euch was... Bis bald.